Das Cockpit moderner Autos kennt über 100 Symbole. Die gute Nachricht: Die Farbe verrät fast alles. Rot heißt Gefahr – sofort handeln. Gelb heißt Achtung – zeitnah prüfen lassen. Grün und Blau sind reine Statusanzeigen.

Die wichtigsten roten Leuchten

  1. Motoröldruck (Ölkännchen): Sofort anhalten und Motor abstellen. Zu niedriger Öldruck zerstört den Motor innerhalb von Minuten.
  2. Batterie/Ladesystem: Die Lichtmaschine lädt nicht mehr. Sie können noch einige Kilometer fahren, sollten aber direkt eine Werkstatt ansteuern.
  3. Bremssystem: Kann auf zu wenig Bremsflüssigkeit oder verschlissene Beläge hinweisen. Reagiert das Pedal weich, nicht weiterfahren.
  4. Kühlmitteltemperatur (rot): Der Motor überhitzt. Anhalten, abkühlen lassen, Kühlmittelstand prüfen.

Die wichtigsten gelben Leuchten

  1. Motorkontrollleuchte (MKL): Ein Sammelsymbol für Abgas- und Motorsteuerung. Das Auto fährt meist noch, die Ursache gehört aber ausgelesen.
  2. Reifendruck (RDKS): Prüfen Sie den Luftdruck. Nach dem Korrigieren muss das System oft neu angelernt werden.
  3. ABS/ESP: Fahrsicherheitssysteme sind eingeschränkt. Fahren Sie vorsichtig und lassen Sie es prüfen.

Warum „nur auslesen“ selten reicht

Ein Fehlercode nennt das betroffene System – nicht immer die genaue Ursache. Deshalb kombinieren wir das Auslesen mit einer gezielten Prüfung. So vermeiden wir den teuren Teiletausch auf Verdacht.

Kurz gesagt

Rot: anhalten. Gelb: bald zur Werkstatt. Blinkt eine Leuchte, ist die Dringlichkeit höher als bei Dauerlicht. Im Zweifel hilft ein kurzer Diagnose-Termin – das kostet wenig und schafft Klarheit.