Das Cockpit moderner Autos kennt über 100 Symbole. Die gute Nachricht: Die Farbe verrät fast alles. Rot heißt Gefahr – sofort handeln. Gelb heißt Achtung – zeitnah prüfen lassen. Grün und Blau sind reine Statusanzeigen.
Die wichtigsten roten Leuchten
- Motoröldruck (Ölkännchen): Sofort anhalten und Motor abstellen. Zu niedriger Öldruck zerstört den Motor innerhalb von Minuten.
- Batterie/Ladesystem: Die Lichtmaschine lädt nicht mehr. Sie können noch einige Kilometer fahren, sollten aber direkt eine Werkstatt ansteuern.
- Bremssystem: Kann auf zu wenig Bremsflüssigkeit oder verschlissene Beläge hinweisen. Reagiert das Pedal weich, nicht weiterfahren.
- Kühlmitteltemperatur (rot): Der Motor überhitzt. Anhalten, abkühlen lassen, Kühlmittelstand prüfen.
Die wichtigsten gelben Leuchten
- Motorkontrollleuchte (MKL): Ein Sammelsymbol für Abgas- und Motorsteuerung. Das Auto fährt meist noch, die Ursache gehört aber ausgelesen.
- Reifendruck (RDKS): Prüfen Sie den Luftdruck. Nach dem Korrigieren muss das System oft neu angelernt werden.
- ABS/ESP: Fahrsicherheitssysteme sind eingeschränkt. Fahren Sie vorsichtig und lassen Sie es prüfen.
Warum „nur auslesen“ selten reicht
Ein Fehlercode nennt das betroffene System – nicht immer die genaue Ursache. Deshalb kombinieren wir das Auslesen mit einer gezielten Prüfung. So vermeiden wir den teuren Teiletausch auf Verdacht.
Kurz gesagt
Rot: anhalten. Gelb: bald zur Werkstatt. Blinkt eine Leuchte, ist die Dringlichkeit höher als bei Dauerlicht. Im Zweifel hilft ein kurzer Diagnose-Termin – das kostet wenig und schafft Klarheit.